SV Freden

Was macht denn eigentlich?

 

…Thomas Busch, er spielte von  1974 bis 2001 in diversen Jugend- und Herrenmannschaften des SV Freden und lebt jetzt in Otterndorf an der Nordseeküste.

 

Siggi: Hallo Thomas, wie geht es denn so?

 

Thomas: Hallo Siggi, uns geht es hier im hohen Norden sehr gut. Wir wohnen nun seit mittlerweile 7 Jahren im eigenen Haus und fühlen uns sehr wohl. Mittlerweile wohnt auch meine Mutter hier in Otterndorf.

 

Siggi:  Warum und seit wann hat es dich gen Norden verschlagen?

 

Thomas: Anette hatte 1999 eine Lehrerstelle in einem Nachbarort von Otterndorf bekommen. Nach 2 Jahren mit 2 Wohnungen und viel Stress auf der Autobahn am Wochenende habe ich mich dann hier bei der Sparkasse beworben und auch schnell eine Stelle bekommen.

 

Siggi: Arbeitest du noch für die Sparkasse?

 

Thomas: Nein, schon seit Mitte 2006 nicht mehr. Ich bin seither als Vermögensberater selbstständig und arbeite mit der unabhängigen 11experts GmbH zusammen. Wenn jemand schauen möchte – www.11experts.de

 

 

Siggi: Bist du auch dort noch sportlich aktiv

 

Thomas: Ja, ich spiele immer noch gern Fußball, Mittlerweile in der Ü40- Mannschaft des TSV Otterndorf. Ich bin hier toll aufgenommen worden und habe zuerst in der AH gespielt, wo ich noch ab und zu aushelfe. Außerdem spiele ich weiterhin Tennis im Verein.

 

Siggi: Welche sportlichen Erfolge gibt es aus dem Norden zu vermelden?

 

Thomas: Die Ü40 Mannschaft ist hier sehr erfolgreich gewesen und hat in den letzten Jahren immer die Staffelmeisterschaft erringen können und ist einmal (2007) auch Kreismeister geworden. Ich hatte das Glück, im Endspiel kurz vor Schluss den 3:2 Siegtreffer zu erzielen, obwohl ich als Abwehrspieler ja nur selten vorn bin. Es ist eine nette Truppe und ich freue mich, dass wir in 2010 wohl mal gegeneinander hier im schönen Otterndorf spielen können.

 

 

 

Siggi: Kommst du gut mit der Mentalität der Nordlichter zurecht?

 

Thomas: Ja, die Menschen hier im Norden sind längst nicht so stur, wie immer behauptet wird. Wenn man offen auf alle zugeht, wird man sehr schnell auch aufgenommen.

 

Siggi: Leider haben wir dich beim 90. Vereinsjubiläum vermisst.

 

Thomas: Ich wäre auch gern dabei gewesen, war aber leider an dem Wochenende verhindert. Habe aber von vielen Seiten gehört, dass es sehr gelungen war. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte, hätte gerne mal wieder mit den Fredenern gekickt.

 

Siggi: Gibt es ein Wiedersehen mit den alten Sportkameraden aus Freden?

 

Thomas: Das denke ich schon, zumal Siggi mit einer schlagkräftigen Truppe bereits in diesem Jahr nach Otterndorf kommen möchte und wir dann zusammen kicken und feiern wollen.

 

Siggi: An welches Ereignis in Freden denkst du noch immer gern zurück?

 

Thomas: Da gibt es sehr viele schöne Erinnerungen, weil ich ja ohne Unterbrechung 27 Jahre lang für den SV aktiv war. Höhepunkt war sicherlich der Aufstieg in die Kreisliga mit Volker Werner als Trainer. Wir hatten eine wirklich tolle Mannschaft; Schubi, Neuge, Knut, Bully, Kuffer, um nur einige zu nennen. So eine Serie von 10 Saisonsiegen hintereinander mit dem erfolgreichen Abschluss in der „Regenschlacht von Salzdetfurth“ habe ich nicht wieder erlebt.

 

Aber auch der Aufstieg mit der II. Herren 1985, einige Siege bei Hallenturnieren, Spiel 1990 gegen Zalgiris Wilna (Christian Triebe tunnelte Ivanauskas), zahlreiche Anekdoten beim Training, Trainingslager im Solling und und und. Darüber könnten wir uns stundenlang austauschen.

 

Im Fredener Fussballgeschehen bin ich immer noch gut informiert durch eure tolle Webseite sowie regelmäßigen Kontakt zu Familie Kiehne. In diesem Zusammenhang auch ein großes Lob für die Festbroschüre zum 90. Jubiläum. Vor allem die Rubrik „Mein unvergesslichstes Fußballerlebnis“ fand ich super, da ich auch bei einigen dieser Ereignisse dabei sein durfte (Tonkas Mittellinientor in Grünenplan; bei Bernd Heimanns Kopfballtreffer in Groß Düngen für den Klassenerhalt schoss ich den Eckball, es war mein letztes Spiel für den SV Freden und ein toller Abschluss).

 

Siggi: Vielen Dank für dieses Interview und alles Gute,- bleib sauber!

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