SV Freden

Liebe Eltern,
der Fuball fasziniert Kinder, die Jungen und immer mehr Mädchen. Die Begeisterung und Unbeschwertheit der Bambinis und der jüngeren Jugendmannschaften ist in jeder Partie am Spielfeldrand süprbar. Es ist für viele Eltern die schönste Fuballzeit mit den Kindern – und auch für die Groeltern, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.

Darber hinaus ist unser Sport ein ideales Lernfeld für das Leben. Der Zusammenhalt im Team, der Umgang mit Sieg und Niederlage, die Entwicklung der eigenen Leistungsfähigkeit – die Summe dieser Erfahrungen bietet der Fuball in besonderem Maß. So wachsen unsere Kinder durch den Fuball im Verein zu starken Persönlichkeiten heran – und die Werte, die hier vermittelt werden, prägen das Leben. Ganz oben stehen für mich dabei Fair Play und Respekt – für den Gegner, aber auch für den Schiedsrichter und die eigenen Mitspieler, Trainer und Betreuer. Fair Play und Respekt sind die Grundlagen für unseren Fuball – das lernen die Kinder im Sinne des Wortes spielend. Uns Erwachsenen, vor allem den Eltern, fällt dabei eine wichtige Vorbildrolle zu: Mit unserem Verhalten auf dem Sportplatz heute beeinflussen wir das Verhalten unserer Kinder morgen.

Helfen Sie bitte mit, den jungen Fuballerinnen und Fuballern diese Werte zu vermitteln.

Dr. Theo Zwanziger
Präsident des Deutschen Fußball-Bunde

Jeder, der Kinder zum Fuballspiel begleitet, hat es schon erlebt: Das Spiel hat kaum begonnen, ein Kind hat seine ersten Ballkontakte. Nun msste es den Gegenspieler umdribbeln oder abspielen – es misslingt, der Ball landet im Aus, Einwurf für das andere Team. Das Selbstvertrauen, mit dem das Kind vor wenigen Minuten noch auf das Spielfeld gelaufen ist, hat einen ersten Knacks bekommen – jetzt ist Aufmunterung und Zuspruch gefragt. Was aber passiert: Die Zurufe von außen machen alles noch schlimmer – und kommen noch dazu von den eigenen Eltern: Pass besser auf, stell dich nicht so an, du schläfst ja noch... Viele Erwachsene, Väter, Mütter werden sagen: „Ich meine es doch nur gut – und bin engagiert dabei!“ Aber gut gemeint ist manchmal schlecht. Ohne Zweifel: Fuballeltern investieren sehr viel Zeit in den Sport ihres Kindes. Sie sind mit Emotion und Leidenschaft bei der Sache. Fr ihr Engagement und ihren unermdlichen Einsatz gebührt ihnen ein ganz besonderes Lob. Klar, dass Eltern auf die Leistungen ihres Kindes stolz sein mchten. Aber nicht aus jedem Bambino kann ein Lukas Podolski werden. Und Fuball ist und bleibt ein Mannschaftssport, der auch die Anerkennung der Leistung der Anderen erfordert. Deshalb immer dran denken: Im Mittelpunkt steht immer das Wohl unserer Kinder. Wir sind für sie Vorbilder – und wir haben Verantwortung.
Auch und gerade am Spielfeldrand.

Mit unserem Eltern-Check findest Du heraus, ob Fairness für Dich ganz oben steht oder ob Du die rote Karte verdienst. Fr jede Ja-Antwort bekommst Du einen Punkt. Für jedes Nein null Punkte. Zähle die Punkte zusammen. Dein Ergebnis findest Du hier.

1.Beteiligst Du Dich aktiv am Spielgeschehen und rufst negative Kommentare vom Spielfeldrand aus?

2. Bist Du häufiger mit den Leistungen Deines Kindes unzufrieden?

3. Bist Du häufig anderer Meinung als Trainer oder Schiedsrichter?

4. Bist Du häufiger mit der Mannschaftsaufstellung oder anderen Trainerentscheidungen unzufrieden?

5. Freust Du Dich, wenn der gegnerischen Mannschaft etwas misslingt (Fehlpass, Eigentor)?

6. Lobst Du Dein Kind, wenn es einen gegnerischen Spieler gefoult hat?

7. Wirst Du wütend, wenn Dein Kind Deine fuballerischen Ratschläge nicht umsetzt?

8. Nimmst Du eine „schwache“ Leistung Deines Kindes persönlich?

9. Sagst Du Deinem Kind nach einem Spiel, was es alles falsch gemacht hat?

10. Entschlüpft Dir auf dem Platz häufiger mal ein Schimpfwort?

11. Willst Du, dass immer nur die Besten spielen?

 

ERGEBNIS

 

Orginal Flyer